Liebe Künstler:innen, liebe Vorlass-Nachlass-Interessierte,
wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr in der Geschichte der Kunst Vor- und Nachlässe München zurück. Unser Leitmotiv für 2025 war das Thema
Sichtbarkeit. Und hier sind wir doch entscheidende Schritte vorangekommen.
Anlässlich des
Kreativ Labor Open 2025 konnten wir endlich unser neues Büro der Öffentlichkeit vorstellen. Als Teil der Community im Kreativquartier begrüßten wir am Freitag, den 16. Mai zahlreiche Freunde und Interessierte.
Im Juni haben wir die ersten drei Werkverzeichnisse in unserer Werkdatenbank veröffentlicht: die Vorlässe
Heidrun Schimmel und
Sigrid Pahlitzsch und den Nachlass
H.W. Twardzik. Im Oktober konnte auch die Arbeit am Werkverzeichnis
Dorothea Frigo abgeschlossen und dieses veröffentlicht werden.
Im Juli konnten wir unsere in Eigenarbeit realisierte
Homepage der Öffentlichkeit vorstellen. Auf 78 Seiten können Sie sich hier über unsere Arbeit umfassend informieren, mit uns in Kontakt treten und uns über eine
Spende gerne unterstützen. Wie Sie alle sicher in den Medien verfolgen konnten, sind die Einsparungen im Kulturhaushalt der LH München dramatisch.
Im September haben wir dann unseren ersten
Newsletter verschickt.
Auch beim Thema
Schenkungen konnten die Kunst Vor- und Nachlässe München einiges erreichen. Werke von Dorothea Frigo und Sigrid Pahlitzsch fanden eine neue Heimat beim Verein für Fraueninteressen e.V. und bei der Arthotek München.
Der Herbst war dieses Jahr unsere Veranstaltungssaison. Ende September präsentierten wir die bisherigen Ergebnisse unseres von der Anita Augspurg Stiftung geförderten Forschungsprojekts
"Männersache oder Frauenangelegenheit" beim Verein für Fraueninteressen. Im Oktober folgte die Veranstaltung
"Mehr Vorlass - weniger Nachlass" in Zusammenarbeit mit dem Archiv Geiger und die Informationsveranstaltung
"Kunst: Erben und Vererben" im Foyer der Galerie der Künstler*innen.
Ein politisch instabiles Jahr geht zu Ende.
Wir wünschen Ihnen dennoch eine erholsame Weihnachtszeit und einen schönen Ausklang eines erneut leider nicht friedvollen Jahres.
Karolina Sarbia und Stefan Kumpfmüller